Dienstag, 23. Dezember 2014

Ramona soll man mal verstehen...

Nunja, es trug sich so zu, dass ich die letzte Woche gar nicht zum Pferd gehen konnte, lag es nun an zu langer Schule, an Weihnachtsfeiern oder am schlechten Wetter (es ist echt krass manchmal kann man nicht zum Stall gehen, weil schlicht und einfach das Licht fehlt (!!) oder es einfach gießt und stürmt etc.)
Seit Samstag belästige ich mein Pferd also wieder und ja, sie ist sauer.
Wie konnte ich sie nur so vernachlässigen, eine ganze Woche!!

Am Samstag bin ich auch bloß eine Runde spazieren gegangen, da ist sie jetzt ja lammfromm, selbst Sturm kann sie nicht wirklich aus der Ruhe bringen.
Sonntag ritt ich sie dann wieder und da habe ich mal wieder den Salat. Natürlich war sie nicht all zu erpicht darauf, wieder geritten zu werden. Irgendwann gibt aber selbst eine Ramona auf und nachdem sie brav war, abgeschnaubt hat und wir etwas vorwärts/abwärts gekommen sind, habe ich es gut sein lassen.
Eine Freundin meinte DIE Lösung für unser Longierproblem gefunden zu haben. Also kam sie am Montag mit und zusammen haben wir Bodenarbeit gemacht bzw. sie versucht zu longieren, aber das hat Madame natürlich auch nicht gepasst. Wir sind dann so verblieben, dass sie sich erstmal im Trab führen lässt, worauf sie, wie auf alles gerade, keinen Bock hatte. Aber da muss sie durch.

Der Lichtblick, war ja der Reitunterricht, den ich heute hatte. Der ist immer unsere Rettung, wenn wir gerade wieder eine unserer Tiefphasen haben. Die Susi weiß ja immer Rat.
Den Unterricht hatten wir eh gerade etwas schleifen gelassen, weil entweder zu schlechtes Wetter war, ich nicht konnte, Susi nicht konnte und so weiter.
Jedenfalls hat heute alles gepasst und siehe da, Madame kann sich also doch benehmen. Sie hat nur einmal etwas rumgebock (das ist halt ramonalike) aber dann lief es wieder richtig gut. Sie ging sehr schön vorwärts/abwärts, hat abgeschnaubt und war auch schön fleißig. Man bedenke, es stürmte die ganze Zeit. Früher wäre es undenkbar gewesen, bei dem Wetter überhaupt irgendetwas zu machen und jetzt habe ich so ein braves Pferdchen.


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